Es ist eine Lehre über den Körper, der aus Indien zu uns gekommen ist. Tantra verbindet Geist, Körper und Seele, mittels religiösen und philosophische Aspekten. Es ist eine Liebeskunst, aber nicht gleichzusetzen mit Kamasutra. Weltliche und spirituelle Aspekten können so vereint werden, das weibliche und das männliche Geschlecht werden vereint auf einer höheren Ebene eines höheren Selbst. Die Sexualität erhält mit Tantra Schwingungen eine andere Dimension der Vereinigung.
Es geht aber nicht darum immer außergewöhnliche Sex Stellungen oder Sex Praktiken auszuprobieren, Tantra ist so viel mehr.

Durch die innere Geisthaltung und Bewusstseinserweiterung kann ein Zustand der Ekstase erlangt werden.

Ein langes Liebesspiel in Ruhe schafft eine Vereinigung der Körper in vollster Zufriedenheit. Zeit und Raum schaffen ein Bewusstsein zwischen zwei Menschen, welches auf einer höheren Ebene schwingt. So sollte die Erektion des Mannes lange aufrechterhalten werden und so der Samenerguss immer wieder herausgezögert werden. Die Bewegungen des Mannes sind langsamer und bedeutungsvoller. Achtsamkeit ist gefragt und Paare verharren länger in einer Stellung und ihre Körper schmiegen sich eng aneinander. Hier steht nicht der Orgasmus im Vordergrund, er ist eigentlich nicht so präsent. Aber wichtig sind beim Tantra die Feststellungen der eigenen Wahrnehmungen und die des Partners. Die

Liebe bestimmt den Akt.

Als „Vorspiel“ ist das Achtsamkeitstraining wichtig, der Partner mit all seinen Empfindungen steht im Vordergrund. Die Paare bewegen sich intuitiv und lernen so sich selber und den anderen kennen. Zärtliche Berührungen des Körpers sind wichtig um sich und den Partner auf einer ganz anderen Ebene näherzukommen.

Tantra ist eine Erfahrung auf dem Gebiet der Ekstase zusammen mit dem Partner. Lebensenergie wird stärker oder oft erst wieder geweckt und so wird das Bewusstsein der eigenen Seligkeit erfahren. Mit einfachen Worten übersetzt ist es DIE bindungslose Liebe den anderen und sich selbst so zu nehmen wie er ist.