Einer der Sinnsprüche am Orakel in Delphi lautete: „Nichts im Übermaß“. Seither gehört das Maßhalten zu einer Grundphilosophie der abendländischen Kultur, zu deren Erkenntnissen auch andere Kulturkreise unabhängig voneinander vorgedrungen sind. Die chinesische Philosophie mit ihrem dialektischen Verhältnis zwischen dem harten Yin und dem weichen Yang basiert zum Beispiel auf einer Lebensweise, die Extreme vermeidet und nach der gesunden Mitte strebt.

Eine radikale Diät führt zum Jojo-Effekt

Dieses Grundprinzip, das uns Orientierung in vielen Lebensfragen schenkt, hat auch beim Thema Diät ihre Gültigkeit. Viel zu lange haben viel zu viele Menschen Raubbau an ihrem Körper betrieben, indem sie fälschlicherweise davon ausgingen, dass eine Diät umso besser wirke, je weniger Kalorien zu sich genommen werden. Dies allerdings hat geradewegs zu dem Jojo-Effekt geführt, dass nach der Hungerkur der Körper schnell wieder zu seinem ursprünglichen Gewicht zurückfindet – und meistens auch darüber hinaus. Ernährungswissenschaftler warnen folglich davor, in einem Monat mehr als 4 Kilogramm an Körpergewicht zu verlieren.

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Die Begründung für dieses Phänomen

In der Evolution waren Menschen stets Nahrungsmittelknappheiten und Hungersnöten ausgesetzt. Im Winter waren solche Engpässe sogar eher die Regel als die Ausnahme. Deswegen hat der menschliche Organismus mit der Zeit Schutzmechanismen eingebaut, um auch unter widrigen Verhältnissen das Überleben zu sichern. Ein solcher Schutzmechanismus betrifft die Herangehensweise des menschlichen Körpers, in Notzeiten sich von eigenen Energiereserven zu ernähren. Dabei ernährt er sich zunächst von den Fett- und Kohlenhydratreserven und danach zusätzlich von den Fettpolstern. Dies erklärt, warum Menschen kurz vor dem Verhungern so extrem ausgemergelt aussehen.

Zwar entspricht das Reduzieren der Fettpolster durchaus der Erwartungshaltung bei einer strengen Diät. Allerdings wurde in der Vergangenheit dabei regelmäßig das Gesetz des Grumdumsatzes des menschlichen Organismus übersehen. Dieses besagt, dass bei einem geringeren Grundumsatz der Energiebedarf sinkt. Menschen benötigen bei einem geringeren Grundumsatz also weniger Energie als normalerweise üblich. Dies hilft dem Körper dabei, in Notzeiten auch mit wenig Nahrung über die Runden zu kommen. Der Grundumsatz definiert sich wiederum aus der Muskelmasse, die während einer radikalen Diät, die von den Effekten her einer wirklichen Hungersnot sehr nahe kommt, ebenfalls abgebaut wird. Der Stoffwechsel ist heruntergefahren und der Körper läuft fortan auf Sparflamme.

Nun kommt es nach Beendigung der Diät zu einem folgenden Verlauf: Der Grundumsatz verharrt erst einmal auf dem niedrigen Niveau, bis sich die Muskelmasse langsam wieder aufgebaut hat. Da der Energiebedarf unmittelbar nach dem Diätende also erst einmal geringer ist, nimmt der Körper durch dieselbe Ernährung wie vor der Diät mehr zu als er vorher abgenommen hat. Das heißt, das Körpergewicht gelangt wieder auf den Stand wie vor der Diät und geht danach darüber hinaus – bis zur nächsten Diät. Noch verstärkt wird dieses Phänomen durch den 2011 in einer Studie zu Tage geförderten Umstand, dass sich während einer intensiven Hungerphase die Hormone beim Menschen verändern, sodass der Hunger und Appetit zunehmen. Die „Fresswelle“ mitsamt des „Wohlstandsbäuchlein“ während des Wirtschaftswunders nach Jahren von Hunger und Not in der unmittelbaren Nachkriegszeit kamen nicht von ungefähr.

Abnehmen richtig gemacht

Ernährungswissenschaftler halten folglich die Konzeption einer Diät nach diesem Muster für veraltet und schlagen zum Abnehmen eine nachhaltigere Methode vor. Sie empfehlen weniger auf eine Reduzierung der Ernährung zu achten als vielmehr auf eine Umstellung der Ernährung. Leerprodukte wie Weißbrot, Pommes, Cola und Bier mit viel Kalorien aber wenigen Nährstoffen sollten durch gesunde Produkte ersetzt werden, die wenig Kalorien, aber viele Nährstoffe wie Proteine, Kohlenhydrate, Mineralien und Vitamine enthalten. Zu diesem Zweck empfehlen sie mageres Fleisch, Geflügel, Milchprodukte, Obst, Gemüse, Nudeln, Hülsenfrüchte, Nüsse, Eier und Tofu. Von einer ähnlichen Bedeutung im Sinne eines nachhaltigen Abnehmens ist moderater Sport. Bewegung und Fitness helfen dem Körper bei der Verbrennung von Fetten und Kalorien und wirken dem Abbau an Muskeln und damit einer Reduzierung des Grundumsatzes entgegen.